1. Grundsätzliches
Die vorliegenden Verkaufs- und Lieferbedingungen stellen einen
integrierenden Bestandteil des Angebotes bzw. der Auftragsbestätigung
des Lieferanten dar. Weitere oder anders lautende
Abmachungen werden nur anerkannt, wenn diese in der
Auftragsbestätigung des Lieferanten schriftlich bestätigt
werden.
Technische und visuelle Angaben in der Ausstellung und in
Prospekten, sind als Annäherungswerte zu verstehen. Nicht
erhebliche, zumutbare Änderungen gegenüber den im Vertrag
beschriebenen Küchen- oder Badeinrichtungen bleiben
vorbehalten. Wir sind nicht verpflichtet, eine geänderte
Ausführung zu liefern.
2. Offerten und Auftragsannahme
Die Offertunterlagen, wie Zeichnungen etc. bleiben Eigentum
des Lieferanten und dürfen Dritten ohne dessen schriftlicher
Einwilligung nicht zur Kenntnis gebracht werden. Die Offertegültigkeit
beträgt 60 Tage. Eine detaillierte Auftragsbestätigung
wird nach Abklärung aller Einzelheiten aufgrund der
Ausführungspläne erstellt, wobei allfällige Abweichungen von
den offerierten Anlagen darin durch Mehr- und Minderpreis
berücksichtigt werden.
3. Auftragsbedingungen
Vom Kunden visierte Ausführungspläne bzw. Ausführungsbeschriebe
gelten als verbindlich. Änderungswünsche, nachdem
die Pläne <gut> zur Ausführung vom Kunden genehmigt sind,
können nur unter Kostenfolge berücksichtigt werden.
Verspätete Angaben durch den Auftraggeber können
entsprechende Terminverschiebungen zur Folge haben.
Abmachungen betreffend Konventionalstrafen sind
ausgeschlossen.
4. Termine
Bauverzögerungen sind vom Auftraggeber oder dessen
Architekt frühzeitig schriftlich zu melden. Bei Terminverschiebungen
infolge Bauverzögerung behalten wir uns vor,
die Fertigung der bestellten Ware dem neuen Termin
anzupassen. Sollten dadurch teuerungsbedingte Mehrkosten
entstehen, so gehen diese zu Lasten des Auftraggebers.
Werden Terminverschiebungen nicht rechtzeitig bekannt
gegeben und wird die Ware demzufolge auf den ursprünglichen
Termin gefertigt, so stellt der Auftraggeber auf der Baustelle
einen geeigneten Raum zur Einlagerung der bestellten Ware zur
Verfügung. Der Auftraggeber trägt in diesem Fall das Risiko für
Wasser-, Feuer-, Einbruch-, Diebstahl- und andere Schäden.
Bei der Produktion hochwertiger Glaserzeugnisse kann es zu
Ausfällen durch Bruch und dadurch zu Lieferverzögerungen
kommen. Daraus resultierende Folgekosten müssen wir ablehnen.
5. Montagebedingungen
Die Montagekosten sind normalerweise im Verkaufspreis
inbegriffen. Die Zufahrt zur Baustelle ist zu gewährleisten;
andernfalls hat der Auftraggeber zusätzliche Transportkosten zu
tragen. Bauseitige Arbeiten sind genau nach unseren Angaben
und Zeichnungen rechtzeitig so auszuführen, dass die
Montagen ohne Verzug erfolgen können.
Vor Montage durch den Bauherrn zu erfüllende Bedingungen:
– trockene Wände
– Fenster angeschlagen
– Unterlagsboden bzw. Steinplattenböden verlegt, begehbar
und trocken
– Mauerkasten für Dampfabzug ist eingelassen
– Anschlüsse für elektrische/Gas-Geräte und
– Apparate
– Der Strom ist kostenlos zur Verfügung zu stellen
– eine Bauschuttmulde steht zur Verfügung
Allfällige Silikonfugen bei Abdeckungen und Rückwänden
müssen durch den Bauherren organisiert werden.

6. Regiearbeiten
Durch die Bauherrschaft bzw. Bauleitung verlangte Änderungen
oder Ergänzungsarbeiten aufgrund baulicher Unstimmigkeiten
werden mittels Regierapport der Bauleitung gemäss üblichen
Stundenansätzen verrechnet. Das dabei verwendete Material
wird ebenfalls als Nachtragsbestellung betrachtet und separat
in Rechnung gestellt.
7. Abnahme des Werkes
Nach Beendigung der Montagearbeiten, exkl.
Mängelbehebungen und Nachtragsarbeiten, ist die Arbeit vom
Auftraggeber auf Qualität und Vollständigkeit zu prüfen. Das
Abnahmeprotokoll, inkl. allen Mängeln und Nachtragsarbeiten,
ist vom Auftraggeber bzw. einem bevollmächtigten Stellvertreter
innert einem Tag zu unterzeichnen und zu
retournieren. Im anderen Fall gilt das Werk als abgenommen
und es können keine Forderungen geltend gemacht werden.
Beschädigungen und Diebstähle, welche nach erfolgter
Abnahme erfolgen, gehen zu Lasten des Auftraggebers.
Farb- und Strukturabweichungen bei Naturstein und
Naturhölzer sind kein Anlass für Beanstandungen der Ware.
8. Garantie
Die Garantiefrist beginnt mit dem Datum der Rechnungsstellung.
Garantiefrist:
2 Jahre für Einbaumöbel. Für Apparate gelten die einschlägigen
Garantiebestimmungen der Apparate-Hersteller. Bei unsachgemässer
Behandlung (z. B. durch Wasser, Dampf, Scheuermittel,
usw.) der Möbel und Apparate ist jede Garantieleistung
ausgeschlossen.
Durch das Absenken des Unterlagsboden können Silikon- und
Granitfugen reissen. Auch die Arbeitsplatte steht nach einer
Senkung unter Spannung welche Risse verursachen können.
Die Risse sind von der Garantieleistung vollständig
ausgenommen.
Glas hat eine begrenzte Temperaturwechselbeständigkeit, die
bei zu grosser Hitze zu einem Riss im Glas führen kann.
Besonders gefährdet sind dabei Innenecken im Glas, d. h.
Ausbrüche in der Fläche, am Rand oder in der Ecke. Thermisch
bedingte Glasbrüche werden ausdrücklich von einer Garantie
ausgenommen. Silikonfugen werden ausschliesslich durch
unseren Glaser ausgeführt, bauseits dürfen keine weiteren
Fugen gemacht werden.
9. Zahlungsbedingungen
1/3 6 Wochen vor bestätigtem Montagetermin
2/3 10 Tage netto nach Fertigstellung der Montage
Die Berufung auf Mängel entbindet nicht von der Pflicht zur Einhaltung
der Zahlungsbedingungen.
10. Schlussbestimmungen
Abweichende Bedingungen: Mit der Auftragsbestätigung
anerkennt der Auftraggeber diese Verkaufsbedingungen. Jede
vom Auftraggeber gewünschte Abweichung bedarf zu ihrer
Gültigkeit der schriftlichen Annahme durch den Lieferanten.
11. Gerichtsstand
Unsere Geschäftstätigkeit basiert ausschliesslich auf dem
Schweizer Recht. Die Parteien wählen für sämtliche
Streitigkeiten das Bezirksgericht Willisau als einzigen und
ausschliesslichen Gerichtsstand.

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